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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 21,22 € |
21,37 € |
-0,15 € |
-0,70 % |
07.09./17:25 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| NL0000009355 |
A0JMZB |
23,99 € |
20,86 € |
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Discount Zertifikat auf Unilever Investmentidee 29.07.2010
Vontobel Europe S.A.
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Vontobel Europe S.A. stellen das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VT0MZ71 / WKN VT0MZ7) auf die Unilever-Aktie (ISIN NL0000009355 / WKN A0JMZB) als Investmentidee vor.
Nahrungsmittel- und Getränkehersteller würden traditionell als eher langweilige Branche ohne große Wachstumsfantasien gelten. In professionellen Depots würden Sektorinvestments oder auch Einzelaktien aus diesem Segment aufgrund ihrer Eigenschaften wie hohe Dividendenrendite, geringe Volatilität und konstanter Cashflow als Depotstabilisierer eingesetzt. Sie würden zu den nicht-zyklischen Sektoren zählen und in vielen Portfolios eine Art Basisinvestment mit langfristigem Anlagehorizont bilden.
Betrachte man allein die Wertentwicklung der vergangenen fünf Jahre, so habe der europäische Sektorindex STOXX 600 Food and Beverage eine Wertentwicklung von über 45% generiert. Das bedeute eine Outperformance gegenüber dem breiten europäischen Index STOXX 600 von über 50%. Auch die Wertentwicklung seit Jahresbeginn könne sich sehen lassen. Denn der Branchenindex habe bis dato einen Kursgewinn von 12,7% generieren können und damit eine Outperformance gegenüber dem STOXX 600 von über 10%.
Vor dem Hintergrund einer niedrigen Vergleichsbasis habe das Jahr 2010 für die meisten Nahrungsmittelhersteller gut begonnen. Im 1. Quartal 2010 hätten organische Wachstumsraten generiert werden können, die oft über den Erwartungen der Analysten gelegen hätten. Sowohl beim organischen Wachstum, als auch bei den EBIT-Margen würden Marktteilnehmer trotz steigender Rohstoffpreise mehrheitlich eine Verbesserung erwarten.
Der schwache Euro habe im 2. Quartal 2010 zu einem positiven Währungseffekt für die Unternehmen geführt. Gleichzeitig seien die Preise für Kaffee, Zucker, Kakao und Milch wieder angestiegen. Die allgemeine Umsatzentwicklung in Europa im 1. Halbjahr 2010 würden Marktteilnehmer als positiv erachten, obwohl die großen Wachstumstreiber weiterhin die Märkte in den Entwicklungsländern gewesen seien.
Zu den dominierenden Blue-Chip Unternehmen im Euroraum zähle Unilever. Im 1Q10 habe Unilever ein organisches Umsatzwachstum von 4,1% verzeichnet. Die EBIT-Marge sei um 0,6% auf 15,2% gestiegen. Die Schwellenländer seien dabei der wichtigste Wachstumstreiber gewesen. Bereits im Mai sei vom Unternehmensvorstand zu hören gewesen, dass der Konzern bis 2020 seinen Umsatz von derzeit 40 Mrd. EUR bis 2020 verdoppeln wolle.
Analysten würden hervorheben, dass Unilever inzwischen schlanker, fokussierter und kräftiger aufgestellt sei und mittel- bis langfristig von den strategischen Investitionen in die Schwellenmärkte profitieren könnte. Allerdings gelte auch für Unilever, dass weiterhin steigende Rohstoff- und Verpackungsmittelpreise die Margenentwicklung und daraus abgeleitet den Aktienkurs beeinträchtigen könnten. Hier müssten Anleger beobachten, ob der Konzern in der Lage sein werde, diese Entwicklung durch höhere Preise zu kompensieren.
Derzeit würden 18 Analysten bei Bloomberg die Unilever-Aktie mit "kaufen" und 16 Analysten mit "halten" bewerten. 8 Analysten würden Unilever mit "verkaufen" beurteilen. Das 12-Monatskursziel auf Bloomberg liege bei 25,22 EUR. (29.07.2010/zc/a/a)
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