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Outperformance-Zertifikate auf den DAX vorgestellt


27.01.2012
Deutsche Bank db-X markets

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Deutsche Bank db-X markets stellen in der aktuellen Ausgabe des "X-press Trends" drei Outperformance-Zertifikate (ISIN DE000DE04AX5 / WKN DE04AX; ISIN DE000DE04A07 / WKN DE04A0; ISIN DE000DE04A15 / WKN DE04A1) auf den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) vor.

Siemens, Beiersdorf, SAP: Bisher hätten drei DAX-Unternehmen Quartalszahlen veröffentlicht. Der Technologiekonzern Siemens habe die Saison mit durchwachsenen Meldungen eröffnet. Zwar habe der Umsatz laut Unternehmensbericht um fast 18 Milliarden Euro zugenommen, gerade dank eines Wachstums in den Schwellenländern von acht Prozent. Doch sei der Gewinn um etwa ein Sechstel zurückgegangen. Und der Hamburger Konsumgüterkonzern Beiersdorf sei zwar nicht in jedem Bereich erfolgreich gewesen, doch habe der Konzernumsatz laut vorläufiger Zahlen im Jahr 2011 mit 5.633 Millionen Euro gut 60 Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis gelegen. Experten hätten Schlimmeres erwartet. Daher sei es mit der DAX-Aktie nach oben gegangen.

Europas größter Software-Hersteller SAP schließlich habe richtig glänzen können. Mit einem Umsatz von 3,97 Milliarden Euro habe das Unternehmen nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis erwirtschaftet.

Der DAX selbst zeige sich von den gemischten Unternehmensergebnissen unbeeindruckt. Aus Sicht der technischen Analyse scheine der langfristige Aufwärtstrend ungebrochen. Der Research-Ausblick der Deutschen Bank etwa erwarte, dass der DAX zu Ende 2012 bei 6.600 Punkten liegen könnte, aktuell notiere er bei 6.457 Punkten.


Für Anleger, die davon ausgehen würden, dass sich der DAX-Stand langfristig positiv entwickle, könnten Outperformance-Zertifikate interessant sein. Denn wenn der Deutsche Aktienindex zum Laufzeitende einen bestimmten Basispreis erreiche, nehme der Anleger von da an überdurchschnittlich an der positiven Kursentwicklung teil. Dann erhalte er einen Auszahlungsbetrag, der sich nach der Kursentwicklung des DAX richte. Je mehr der Index also über den Basispreis steige, umso mehr Rendite sei möglich. Liege der DAX aber unter dem Basispreis, gebe es einen Auszahlungsbetrag in Hohe des Schlussstands am Bewertungstag.

Soweit die Theorie. Am Beispiel des DAX-Outperformance-Zertifikats mit der WKN DE04AX werde das Ganze konkreter. Das Zertifikat koste aktuell 68,75 Euro und richte sich nach dem DAX-Stand. Der Basispreis liege bei 6.500 Punkten. Der Partizipationsfaktor, der greife, wenn der DAX zum Laufzeitende über dem Basispreis notiere, liege bei 150 Prozent oder 1,5. Das Zertifikat laufe seit Anfang November 2011 und ende am 22. März 2013. Steige der DAX und notiere am Laufzeitende über 6.500 Punkten, werde es für den Anleger richtig interessant.

Angenommen etwa, der DAX liege dann bei 6.838 Punkten, werde das Zertifikat zu 70,07 Euro ausgezahlt. Der Rückzahlungsbetrag lasse sich in zwei Teilbeträge zerlegen. Bis zur Kursentwicklung des DAX in Hohe von 6.500 Punkten erhalte der Anleger genau diesen Betrag in einem Bezugsverhältnis von 0,01, also 65 Euro. Die darüber hinausgehende Kursentwicklung, also hier 338 Punkte, werde mit dem Bezugsverhältnis von 0,01 und dem Partizipationsfaktor von 1,5 multipliziert. Mache 5,07 Euro. Das sei der zweite Teilbetrag. Beide Teilbeträge zusammen würden einen Ruckzahlungsbetrag in Hohe von 70,07 Euro ergeben. Je starker der DAX steige, desto großer werde also die Renditechance.

Sollte der DAX den Basispreis am Laufzeitende nicht erreichen, greife der Partizipationsfaktor nicht. Das Zertifikat vollziehe den Kursruckgang dann eins zu eins mit, der Anleger erhalte einen Rückzahlungsbetrag genau in dieser Höhe unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses. Ein weiteres Risiko bestehe dann, dass die Bank jemals zahlungsunfähig und dann unfähig sein könnte, Tilgungsverpflichtungen zu erfüllen. Abgesehen davon habe ein Outperformance-Zertifikat das gleiche Risikoprofil wie eine direkte Investition in den Basiswert. Der Vorteil dagegen: Ab dem Basispreis bestehe eine höhere Renditechance. (27.01.2012/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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