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Vom Wachstum der Sozialen Netzwerke profitieren


03.02.2012
Société Générale

Paris (aktiencheck.de AG) - Der weltweite Megatrend der Sozialen Netzwerke ist nicht mehr von der Hand zu weisen, so die Analysten der Sociéte Générale.

Innerhalb der letzten Jahre hätten sie sich in der Nutzung an die Spitze aller Onlineangebote katapultiert. Am ersten Tag hätten sich bei Facebook mehr als 600 User angemeldet. Ende 2004 habe die Plattform eine Million Nutzer gehabt. Heute habe Facebook in den USA mittlerweile Google als meistbesuchte Internetseite abgelöst. Zudem sei die Verweildauer im Sozialen Netzwerk deutlich höher als bei der Suchmaschine mit den bunten Lettern. Die Frage, die sich stelle: Was würden Facebook und die anderen Seiten dieser Art so attraktiv machen?

Das Prinzip sei einfach: Die Netzwerke würden ihren Nutzern Speicherplatz für Fotos, Videos und Erlebnisberichte zur Verfügung stellen. Personen, denen das Mitglied Einblick in das persönliche Profil gestatte, würden Freunde genannt. Die Nutzer könnten sich so mit ihren Freunden des jeweiligen sozialen Netzwerkes austauschen. Das persönliche Profil könne anschließend individuell angepasst und beispielsweise mit dem eigenen Musikgeschmack versehen werden.

In diesen hinterlegten Daten stecke das Potenzial von etwa Facebook, Xing oder LinkedIn. Die gespeicherten Informationen seien für Marktforscher sowie Werbewirtschaft von großer Bedeutung. Aber auch durch die Verknüpfung mit Anzeigen und Onlineshops sowie verschiedenen Spielen und geeigneten Bezahlsystemen würden sich für die Betreiber neue Geschäftsfelder öffnen. Facebook habe inzwischen einen Anteil von 28% auf dem Markt für Werbebanner, weit vor dem Zweitplatzierten Yahoo! mit 11%, gefolgt von Microsoft und Google. Soziale Netzwerke seien damit zu einer Drehscheibe von Nachrichten, Trends und Konsumvorlieben geworden und viele Investoren würden sich diese Quelle zu Anlagezwecken erschließen wollen.


Schon seit geraumer Zeit werde gerätselt, wann das 2004 gegründete Unternehmen eine Börsennotierung anstrebe. Nun habe Facebook am Mittwoch einen Antrag für einen Börsengang gestellt. Im Mai dürfte es dann soweit sein. Dann könnte der Internetgigant Geschichte schreiben und mit einer Bewertung zwischen 75 und 100 Mrd. USD direkt in einer Liga mit weltweit agierenden Großunternehmen spielen. Zum einen würde der Börsengang den Investoren, die bereits Anteile an Facebook besitzen würden, zugute kommen. Viele dieser Investoren hätten ein großes Interesse daran, ihre Anteile noch während des Hochs der derzeitigen Social-Media-Welle im Zuge eines entsprechend vermarkteten IPO oder eben danach gewinnbringend abzustoßen.

Aber auch für die Facebook-Nutzer könnte sich der Gang an die Börse positiv auswirken: Denn Facebook müsste einige zusätzliche Veröffentlichungspflichten erfüllen. Gerade die mangelnde Transparenz habe in der Vergangenheit als einer der Hauptkritikpunkte am Unternehmen aus Menlo Park gegolten Für Anleger, die am Megatrend der Netzwerke würden teilhaben wollen, könnte der Solactive Social Networks Index (SONIX) eine passende Anlagelösung sein.

Mit dem Open End Partzipations-Zertifikat (ISIN DE000SG10SN8/ WKN SG10SN) auf diesen Index hätten Anleger die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Unternehmen weltweit zu partizipieren, deren wesentliche Geschäftstätigkeit im Bereich der Sozialen Netzwerke liege.

Die im SONIX enthaltenen Unternehmen würden auf Basis ihrer Marktkapitalisierung von dem Indexsponsor, der Structured Solutions AG, ausgewählt. Die Überprüfung des Indexes hinsichtlich der enthaltenen Unternehmen erfolge gewöhnlicherweise im halbjährlichen Rhythmus. Die Unternehmen, die im Segment der Sozialen Netzwerke eine bedeutende Rolle spielen und zukünftig an die Börse gehen würden, könnten unmittelbar zum jeweiligen Börsengang in den SONIX aufgenommen werden.

Das sei unter anderem für den möglichen Börsengang des Unternehmen Facebook geplant. Sobald das Unternehmen an die Börse gehe, komme die "Fast-Entry-Rule" zur Geltung. Diese Regelung besage, dass die Aktien bereits am ersten Handelstag in den Index aufgenommen würden. (03.02.2012/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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