Suche nach
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
  •  alle
  •  Index
  •  Turbos
  •  Discounts
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Newsletter
 

Lexikon
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


 
 

Warum man mit Gold derzeit eigentlich nur gewinnen kann


03.09.2010
RohstoffJournal

Berlin (aktiencheck.de AG) - Der September ist da! Dieser Ausspruch ruft bei Aktienliebhabern eher Unwohlsein hervor, so die Experten vom "RohstoffJournal".

Der September habe halt nicht den besten Ruf; zumindest an den Aktienmärkten. Wer sich hingegen für Gold interessiere, gerate regelrecht in Verzückung, sobald der neunte Monat des Jahres anbreche. Und nun sei es also wieder soweit. Der September habe begonnen. Das Edelmetall könne in den ersten Handelstagen bereits recht ordentlich zulegen. Die erwartete Saisonalität komme offensichtlich bereits zum Monatsanfang voll zum Tragen.

Die Experten hätten es in vorherigen Kommentierungen bereits mehrfach angesprochen: Vor allem die sich deutlich verbessernde Saisonalität spreche in den kommenden Wochen unverändert für Gold. Ende August beginne in Indien die traditionelle Festival-Saison. In dieser hätten Goldgeschenke einen hohen Stellenwert. Dieser Effekt sollte sich in den nächsten Wochen in einer höheren Nachfrage ausdrücken.

Neben der Schmuckindustrie gehöre nun auch die Investmentbranche zu den bestimmenden Faktoren auf der Nachfrageseite. Die Entwicklung der Bestandsdaten des weltgrößten, physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Trust, sei für die Experten immer ein guter Indikator, um die Befindlichkeiten und die Gemütslage von Investoren zu analysieren. In den Sommermonaten hätten sich die Bestände zunächst verringert. Diese Entwicklung sei in Anbetracht der Ferien- und Urlaubssaison durchaus normal. Besonders positiv: In diesem Jahr sei der saisonale Rückgang der Bestände mit knapp 3 Prozent auf etwa 1.280 Tonnen deutlich geringer ausgefallen, als noch im Vorjahr. Und es seien in den letzten Handelstagen bereits wieder Käufe zu beobachten.


Die Bestände hätten sich nach der Sommerflaute deutlich erholt. Aktuell weise der SPDR Gold Trust einen Bestand von 1.304 Tonnen aus. Das Rekordhoch habe bei etwa 1.320 Tonnen gelegen. Der geringe Rückgang in den Sommermonaten und die aktuell rasche Erholung würden deutlich machen: Investoren würden unverändert aufs Edelmetall setzen. Dieses dürfte sich über kurz oder lang in neuen Rekordbeständen dokumentieren.

Die Experten vom "RohstoffJournal" wollen deutlich machen, dass es sich besonders jetzt lohnen könnte, in Gold zu gehen. Man brauche sich exemplarisch nur die Goldpreisentwicklung der letzten fünf Jahre ansehen. In vier von fünf Fällen sei es Gold gelungen, den September positiv abzuschließen. Nur 2006 habe es ein moderates Minus verzeichnet.

Aufgrund dieser positiven Vorzeichen hätten sich die Experten innerhalb der Redaktion des "Öl- & Goldmarkt daily" entschlossen, eine saisonale Spekulation in Gold einzugehen. Per 30.08. hätten sie eine Position eines Wave Call XXL (ISIN DE000DB7TUQ2/ WKN DB7TUQ) eröffnet. Der Goldpreis habe zu diesem Zeitpunkt bei 1.236 US-Dollar notiert. Wege, wie man von einer positiven Goldpreisentwicklung profitieren könne, gebe es freilich viele. Die Experten vom "RohstoffJournal" hatten sich in ihrem "Öl- & Goldmarkt daily" bewusst für den gehebelten und daher riskanteren Weg entschieden. Enge Stopps seien in solchen Fällen selbstredend Pflicht. Die Marschroute sei klar: Sollte es zu dem von den Experten erwarteten großen Kaufsignal kommen (sprich der Goldpreis markiere neue Allzeithochs), werde diese Position konsequent aufgestockt.

Damit seien die Experten bei den technischen Aspekten angekommen. Gelinge Gold der Ausbruch über die Widerstandszone 1.250/1.265 US-Dollar, winke dem Edelmetall die Ausweitung des seit Februar 2010 intakten Aufwärtstrendkanals in Richtung 1.300 US-Dollar. Die 1.300 US-Dollar würden eher eine psychologische Hürde darstellen. Sehr wahrscheinlich dürfte die Ausbruchsbewegung deutlich darüber laufen und die Kurszielzone der Experten für 2010 von 1.350 bis 1.400 US-Dollar übergeordnet erreichen. Relevante Unterstützungen würden bei 1.220 und 1.200 US-Dollar verlaufen. (03.09.2010/oc/a/r)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken Artikel versenden Artikel versenden
 

Copyright 1998 - 2012 zertifikatecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG