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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 81,81 € |
82,48 € |
-0,67 € |
-0,81 % |
18.05/08:07 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005550636 |
555063 |
- € |
- € |
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Drägerwerk-Call im Fokus 02.09.2005
X-markets by Deutsche Bank
Die Experten vom X-markets-Team der Deutschen Bank, nehmen in ihrer aktuellen "Investment-Strategie der Woche (spekulativ)" einen Call (ISIN DE000DB47919 / WKN DB4791) auf die Aktie von Drägerwerk (ISIN DE0005550636 / WKN 555063, VZ) unter die Lupe.
Die Drägerwerk AG sei ein Traditionsunternehmen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gegründet, werde der Konzern nun bereits durch die vierte und fünfte Generation der Gründungsfamilie geführt. In den letzten 5 Jahren habe sich das Unternehmen auf seine Kernaktivitäten refokussiert bzw. das Spartenportfolio deutlich gestrafft. Nunmehr würden der Bereich Sicherheitstechnik (Dräger Safety) und die Medizintechniksparte (Dräger Medical) die wichtigsten Unternehmenspfeiler darstellen. Einen Meilenstein der Unternehmensentwicklung habe in den letzten Jahren das Joint Venture der Medical-Sparte mit einer entsprechenden Siemens-Tochter dargestellt, was dem Unternehmen einen Ertrags- und Umsatzschub beschert habe.
Einhergehend mit dem gewünschten wirtschaftlichen Erfolg, sei die Dräger-Aktie an der Börse in dieser Zeit mit großem Erfolg als Restrukturierungs-Story gespielt worden. Nach einem Peak jenseits der Marke von 60 Euro im Frühjahr 2004 konsolidiere das Papier seit über einem Jahr im Bereich zwischen rund 40 und 50 Euro.
Charttechnisch betrachtet befinde sich das Papier in einem mittelfristigen Aufwärtstrend, der es von rund 38 Euro im Dezember letzten Jahres auf zuletzt 49,90 Euro befördert habe. Nach einer Korrektur habe sich eine kurzfristige Trading-Range zwischen dieser Marke und der von 44,70 Euro etabliert. Zurzeit drehe auch der wichtige langfristige 200-Tage-Durchschnitt bei derzeit 45 Euro nach oben, was aus Sicht von bullish eingestellten Anlegern technisch konstruktiv gewertet werden könnte. Ein nachhaltiger Durchbruch durch den Widerstand der oberen Trading-Begrenzung könnte aus technischer Sicht in diesem Zusammenhang weiteres Aufwärtspotenzial freisetzen.
Derzeit nähere sich die Aktie im Rahmen eines mittelfristigen Aufwärtstrends wieder dem oberen Bereich dieser Konsolidierung. Sentimenttechnisch ließe sich diese Konsolidierung als die Phase bezeichnen, in der das Papier möglicherweise sukzessive in die Anfang 2004 doch bereits recht ambitionierte Bewertung "hineinwachse". Seien solche "Unternehmens-Storys" vom Markt ausgereizt und anschließend auskonsolidiert worden, komme es daraufhin nicht selten zu einer Wiederaufnahme des strategischen Aufwärtstrends. Voraussetzung hierfür sei, dass sich die positive Unternehmens- und Ertragsentwicklung als nachhaltig erweise. Bei der Drägerwerk-Aktie scheine dies mittlerweile der Fall zu sein.
Somit bestehe aus technischer und fundamentaler Sicht die Hoffnung, dass sich die Aktie demnächst aus der eingangs erwähnten Trading-Range zwischen 40 und 50 Euro nach oben hin befreien könne. Zusätzlich würden sich derzeit die Hinweise mehren, dass sich die allgemeine Marktschätzung bezüglich der Geschäftszahlen des laufenden Jahres und der kommenden beiden Jahre als zu konservativ erweisen könnte. Anlässlich der Präsentation der Zahlen für das dritte Quartal Anfang November bestehe somit die Möglichkeit, dass die Geschäftsleitung im Rahmen eines Updates die Guidance zumindest moderat nach oben hin revidiere. Auch dies könne als Indiz gewertet werden, dass es der Aktie bald gelingen könnte, aus der bezeichneten Trading-Range nach oben hin auszubrechen.
Im Branchenvergleich weise das Unternehmen u.a. mit einem 06e-KGV von 16 derzeit einen leichten Bewertungsaufschlag auf, der aber durch das überdurchschnittliche Wachstumsprofil durchaus argumentierbar sei. Doch auch hier gebe es verschiedene Sichtweisen. Gehe man davon aus, dass die Medizintechniksparte des Unternehmens in Zukunft treibende Kraft der Ergebnisentwicklung sein werde, seien auch höhere Bewertungen argumentierbar. So weise der Branchenriese Medtronic derzeit ein 06e-KGV von ca. 23 auf. Auch in Bezug auf die prosperierende, demografisch in besonderem Maße begünstigte Gesamtbranche Health Care/Medical Equipment/Home Care sehe sich Drägerwerk gut positioniert, speziell was den wachstumsstarken, aber auch wettbewerbsintensiven US-Markt anbelangt.
Vor diesem Hintergrund könnte ein Call auf Drägerwerk demnächst technisch wie fundamental interessant werden, so die Experten vom X-markets-Team der Deutschen Bank.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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