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Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf Credit Suisse - Starke Geschäftsbereiche stützen die Bank - Zertifikateanalyse


17.02.2017
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Credit Suisse (ISIN CH0012138530/ WKN 876800) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.

Die Credit Suisse Group AG sei eine der größten Investmentbanken der Welt, welche in fünf operative Geschäftsbereiche gegliedert sei: Swiss Universal Bank, International Wealth Management, Asia Pacific, Global Markets und Investment Banking & Corporate Finance. Zudem würden alle Bereiche eng mit dem Corporate Center sowie der strategischen Abwicklungseinheit (Strategic Resolution Unit) zusammenarbeiten. Somit biete das Finanzinstitut umfassende Beratungs- und Finanzdienstleistungen für ihre Privat-, Firmen- und Institutionelle Kunden an.

Die Credit Suisse habe am 14. Februar 2017 die Ergebnisse des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2016 bekannt gegeben. Starke Neugeldzuflüsse in Höhe von 28,5 Milliarden Schweizer Franken im Jahr 2016 bei höheren Margen würden von der Stärke, Diversifizierung und Größe der Vermögensverwaltungsplattform zeugen. Der Verlust im Jahr 2016 sei mit 2,44 Milliarden Schweizer Franken zwar höher als erwartet, trotzdem werde weiterhin eine Dividende von diesmal 70 Rappen in bar oder in Aktien ausbezahlt.

Netto-Kosteneinsparungen von 1,9 Milliarden Schweizer Franken im Gesamtjahr 2016 und ein Geschäftsaufwand von 19,1 Milliarden Schweizer Franken hätten das per Ende 2016 angestrebte Ziel von weniger als 19,8 Milliarden Schweizer Franken übertroffen. Bis zum Jahr 2018 solle eine Kostenbasis von unter 17 Milliarden Schweizer erreicht werden, habe das Schweizer Bankhaus mitgeteilt.

In einer Studie vom 23.12.2016 würden die Analysten des Vontobel Aktien-Researchs davon ausgehen, dass eine Verwirklichung der zukünftigen Gewinnziele vor Steuern größtenteils nur durch höhere Unternehmenseinkünfte möglich sein werde und zudem von einigen externen Faktoren, wie der weiteren Entwicklung an den Finanzmärkten abhängig sei.

In der Vergangenheit hätten vor allem die beiden Global Markets Bereiche Sales & Trading unter Kosteneinsparungen zu leiden gehabt, welche aufgrund von Marktanteilsverlusten an US-Konkurrenten notwendig geworden seien.

Trotz einiger Unsicherheiten sei die Credit Suisse weiterhin - gemessen am verwalteten Vermögen - einer der größten Wealth-Manager der Welt und habe sich zudem eine gute Position im stark wachsenden Asien-Geschäft mit vermögenden Kunden (Ultra High Net Worth Individuals) gesichert.

Eine starke Top 3-Marktposition im Handel mit strukturierten Wertpapieren sowie eine gute Reputation im Bereich Mergers & Acquisitions bei zum Großteil fremdfinanzierten Übernahmen würden ein solides Fundament der Schweizer Universalbank bilden, so die Analysten.

Nach Einschätzung der Vontobel-Analysten in der im Zuge der Veröffentlichung des Jahresabschlusses am 14.02.2017 publizierten Studie sei die Kapitalsituation der Credit Suisse besser als es zu erwarten gewesen sei. Demnach habe auch die Wahrscheinlichkeit des für 2017 geplanten Teil-Börsengangs der Swiss Universal Bank abgenommen.


Die Quote des harten Kernkapitals (CET1-Ratio) betrage nun 11,6 Prozent. Hierbei seien schon die zu zahlenden Geldbußen aus dem Vergleich mit dem Department of Justice (DoJ) bezüglich des ehemaligen Geschäfts mit verbrieften Hypothekenkrediten in den USA berücksichtigt worden.

Aktuell notiere die Aktie der Credit Suisse bei rund 15,33 Schweizer Franken mit einem durchschnittlichen Kursziel von 15,23 Schweizer Franken (Bloomberg, 16.02.2017). Die Marktkapitalisierung betragt aktuell rund 32 Milliarden Schweizer Franken (16.02.2017). Der weitere Verlauf bleibe aber abzuwarten.

Das erwartete Kurs/Gewinn-Verhältnis der nächsten zwölf Monate betrage 16,12. Bei Bloomberg werde die Aktie von elf Analysten zum Kauf empfohlen, wohingegen zehn einen Verkauf empfehlen würden. Elf Analysten würden zum Halten der Aktie raten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VN6VZZ4/ WKN VN6VZZ) auf die Credit Suisse-Aktie, das einen Discount von 13,52% habe. Der Basispreis betrage 16 Schweizer Franken und die maximale Rendite 20,80%. Der aktuelle Briefkurs liege bei 12,45 Euro. Die Laufzeit ende am 16.03.2018. (Stand: 16.02.2017)

Interessant sei auch das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VN4PKW0/ WKN VN4PKW) auf die Aktie von Credit Suisse mit einem Discount von 17,69%. Das Zertifikat sei mit einer maximalen Rendite in Höhe von 11,06% versehen. Der Basispreis betrage 14 Schweizer Franken. Der aktuelle Briefkurs betrage 11,84 Euro. Das Laufzeitende sei am 15.12.2017. (Stand: 16.02.2017)

Außerdem könnte das Discount-Zertifikat (ISIN DE000VN4PKU4/ WKN VN4PKU) auf Credit Suisse interessant sein. Der Discount liege hierbei bei 26,09%, die maximale Rendite bei 6,02%. Der aktuelle Briefkurs betrage 10,63 Euro, der Basispreis 12 Schweizer Franken. Die Laufzeit ende am 15.12.2017. (Stand: 16.02.2017)

Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen vorstehenden Renditeangaben um Bruttoangaben handle. Sofern beim Anleger Erwerbsnebenkosten (z.B. Transaktionsgebühren) bzw. Erwerbsfolgekosten (z.B. Depotgebühren) anfallen würden, würden diese die spätere Nettorendite reduzieren. Wie stark die Erwerbsneben- bzw. Erwerbsfolgekosten ins Gewicht fallen würden, hänge u.a. von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 16.02.2017) (17.02.2017/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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