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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005773303 577330 -   € -   €
 
 
 

Call auf Fraport emittiert


09.06.2006
X-markets by Deutsche Bank

Westerburg, 9. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank einen Call (ISIN DE000DB67479 / WKN DB6747) auf die Aktie von Fraport (ISIN DE0005773303 / WKN 577330) emittiert.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit der im MDAX notierten Fraport AG liege im Betrieb des Flughafens Frankfurt Rhein-Main, dem derzeit drittgrößten europäischen Airport nach London und Paris. Dabei biete das seit 1924 am Standort tätige Unternehmen das komplette Leistungsspektrum des Flughafengeschäfts an. Dazu würden Flug- und Terminalbetrieb, Immobilien- und Flächenvermarktung, Airport Retailing und Ground Handling gehören. Dies geschehe nicht nur in Frankfurt - einer der bedeutendsten Luftverkehrsdrehscheiben (Hub) in Europa - sondern weltweit an verschiedenen Standorten.


Fraport sei damit in einem klaren Wachstumsmarkt positioniert. Seit 1985 habe sich das weltweite Passagieraufkommen mehr als verdoppelt. In Frankfurt selbst habe daher der Ausbau des Flughafens oberste Priorität, da man hier langsam an die Kapazitätsgrenzen stoße. Die bereits geplante neue Landebahn solle dem Unternehmen zufolge bis Ende 2009 fertig gestellt sein. Ein dritter Terminal befinde sich ebenfalls in der Planung. Die lukrativen Immobilienaktivitäten des Konzerns - man besitze und verwalte 21 Quadratkilometer Fläche in guter Lage - sollten ebenfalls weiter vorangetrieben werden.

Auch für dieses Jahr gebe sich die Unternehmensführung optimistisch und erwarte ein steigendes EBITDA sowie eine deutliche Zunahme beim Jahresüberschuss. Zwar wirke die Unternehmensbewertung mit einem KGV 2007 von 24 nach den Konsensschätzungen auf den ersten Blick ambitioniert, doch scheine angesichts der nachhaltigen Wachstumsfantasie vor allem in mittel- und langfristiger Hinsicht weiteres Potenzial gegeben.

Von der charttechnischen Warte her gesehen befinde sich die Fraport-Aktie in einem intakten, langfristigen Aufwärtstrend. Im mittelfristigen Zeitfenster mache das Papier eine deutliche Korrektur dieses übergeordneten Aufwärtstrends durch, die die Notierungen von in der Spitze 67,09 Euro im März dieses Jahres auf bislang rund 50,00 Euro hätten zurückfallen lassen. Hier befinde sich eine Unterstützung, die von einem Zwischenhoch im Januar sowie der steigenden 200 Tage-Linie hergeleitet werden könne. Antizyklisch agierende Anleger, die auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends setzen möchten, könnten in Betracht ziehen, eine spekulative Long-Position in einem Call-Optionsschein einzunehmen. Risikoaverse Investoren könnten zuvor eine nachhaltige Überwindung des Widerstandes bei etwa 56,47 Euro als Bestätigung abwarten.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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