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Börsen in Europa am Morgen: Etwas fester, Roche im Aufwind 03.09.2010
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen präsentieren sich zur Stunde etwas fester. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) legt aktuell 0,02 Prozent zu auf 2.717,52 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gewinnt daneben 0,14 Prozent auf 2.514,98 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 (ISIN FR0003502079 / WKN A0C302) kann um 0,04 Prozent vorrücken auf 656,01 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendieren uneinheitlich.
Nach einem verhaltenen Auftakt hat die Wall Street am Ende doch noch aufgedreht. Der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) gewann ein halbes Prozent. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) stieg um 0,9 Prozent. Für den NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) ging es um 1,1 Prozent nach oben. In Tokio hatten ebenfalls die Bullen die Oberhand. Der Nikkei-Index schloss mit 0,6 Prozent im Plus. Am Nachmittag dürfte in den USA neben dem ISM Service-Index insbesondere der große Arbeitsmarktbericht für Aufsehen sorgen.
Der schweizerische Pharmakonzern Roche (ISIN CH0012032113 / WKN 851311) will sich dem wachsenden Kostendruck im Gesundheitswesen mit einem Sparprogramm entgegenstemmen. Demnach wolle man mit Hilfe der Initiative "Operational Excellence" zum einen die Kostenstrukturen weiter optimieren und andererseits die Produktivität weiter verbessern. In den kommenden Monaten werde man in diesem Zusammenhang die einzelnen Bereiche und Konzernstrukturen untersuchen und dann noch vor Jahresende entsprechende Maßnahmen und eventuelle Auswirkungen auf den Personalbestand bekannt geben. Die Spar- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen sollen im Zeitraum von 2011 bis 2012 umgesetzt werden. Im Anschluss bestätigte CEO Severin Schwan die Prognose für das laufende Fiskaljahr. Roche gewinnen im SMI aktuell 1,2 Prozent. An der Spitze schieben sich Synthes um 2,4 Prozent vor. Nestlé geben an letzter Stelle ein halbes Prozent ab.
Mehr als vier Monate nach dem Versinken der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko beziffert der Ölkonzern BP (ISIN GB0007980591 / WKN 850517) die daraus resultierenden Kosten auf rund 8 Mrd. Dollar. Unternehmensangaben zufolge sind hierin Belastungen aus den Versuchen zum Verschließen des Bohrlochs, dem Kampf gegen die Ölpest, von der Regierung verhängte Strafen sowie Zahlungen an die Golfstaaten enthalten. Ferner wurden 399 Mio. Dollar zur Beilegung von 127.000 Klagen ausgegeben. Am 22. April war die von BP geleaste Bohrinsel "Deepwater Horizon" nach einer Explosion versunken. BP können im FTSE 100 aktuell leicht zulegen. Wie in der Presse zu lesen war, ist der Minenkonzern BHP Billiton (ISIN GB0000566504 / WKN 908101) (ISIN AU000000BHP4 / WKN 850524) offenbar nicht nur an einer Übernahme des kanadischen Düngemittelherstellers Potash (ISIN CA73755L1076 / WKN 878149) interessiert, sondern will sich auch im Ölgeschäft mit einer milliardenschweren Akquisition positionieren. Demnach sei BHP Billiton offenbar an dem amerikanischen Öl- und Gasproduzent Anadarko Petroleum (ISIN US0325111070 / WKN 871766) interessiert. Derzeit beläuft sich die Marktkapitalisierung von Anadarko auf 24,9 Mrd. Dollar. BHP legen 0,3 Prozent zu. Autonomy gewinnen an erster Stelle 3,1 Prozent. Titel des Rohstoffkonzerns Vedanta verlieren als Schlusslicht ein knappes Prozent.
Stärkster Wert im französischen CAC40 ist Cap Gemini mit einem Plus von 2,3 Prozent. Daneben legen Accor 1,3 Prozent, AXA 1,2 Prozent und Total 1 Prozent zu. Deutlichere Verluste bestimmen das Geschehen bei Pernod-Ricard (-1,7 Prozent) und bei EADS (-1,3 Prozent).
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.717,52 (+0,02 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.514,98 (+0,14 Prozent) EURONEXT 100: 656,01 (+0,04 Prozent) FTSE 100 (London): 5.383,51 (+0,23 Prozent) CAC40 (Paris): 3.638,76 (+0,20 Prozent) MIB (Mailand): 20.380,63 (-0,16 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.509,90 (-0,26 Prozent) SMI (Zürich): 6.349,98 (+0,26 Prozent) ATX (Wien): 2.454,79 (-0,43 Prozent) (03.09.2010/ac/n/m)
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